Autos
Das Auto ist
aus unserem heutigen Leben nicht mehr weg zu denken und wird nicht zu unrecht auch des Deutschen liebstes Kind bezeichnet. In kaum einem anderen Land wird soviel von den Eigentümern in ihre Autos investiert wie in Deutschland. Nach Statistiken zufolge verfügt jeder Bundesbürger über 1,63 Autos. So ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland nebenbei auch noch als Autoland bezeichnet wird. In fast jedem Jahr werden mehrere Milliarden Euro in Neu- und Gebrauchtwagen investiert. Doch was ist den unser sogenanntes Auto eigentlich? Die meisten Autobesitzer haben sie noch nie im Leben richtig mit dem Auto auseinander gesetzt und wissen nicht, was eigentlich, was hin der dem allgemein gebräuchlichen Begriff des Autos steckt.
Als Autos werden gemeinhin unterschiedlich konstruierte mehrspurige Kraftfahrzeuge zum Transport von Personen oder Lasten bezeichnet. Man unterscheidet hier typischerweise Personenkraftwagen, sogenannte Pkw, Nutzkraftwagen, auch bekannt als Nkw sowie Sport- und Rennwagen. In der Vergangenheit wurden Pkw nach dem Hubraum in drei unterschiedliche Klassen unterteilt: In die Kleinwagen bis 1,0 Liter, in die Mittelklassewagen von 1,1 bis 2,0 Liter und in die Oberklassewagen mit über 2,0 Liter. Heute sind jedoch die Übergänge in den einzelnen Kategorien fließend geworden. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist jedoch die Karosserie. Hier unterscheidet man zwischen Limousine, einem Kombi, einen Kabriolett, einem Coupé und einem Roadster.
Die Nutzfahrzeuge werden in Lkw, also Lastkraftwagen, in Kraftomnibusse und Zugmaschinen unterschieden. Wobei es bei den Zugmaschinen noch eine Differenzierung zwischen Straßenzugmaschinen, Sattelzugmaschinen und Ackerschleppern gibt. Die Antreibe bestehen bei Automobilen in der Regel aus Verbrennungsmotoren, gelegentlich auch aus Elektromotoren die in den letzten Jahren, aufgrund der starken Umweltbelastungen durch die Verbrennungsmotoren, immer weiter entwickelt wurden. Außerdem wird an Fahrzeugturbinen geforscht.
Den Motor und alle seine zum Betrieb eines Fahrzeugs nötigen Teile sowie alle Teile zur Kraftübertragung rechnet man zu den Triebwerken. Das von einem Motor erzeugte als Drehmoment von der Schwungscheibe abgegebene Kraft wird an die Kupplung, an das Getriebe und je nach der Lage des Motors an die Kardanwelle oder zum Beispiel beim Frontmotor mit Vorderradantrieb, direkt und beim Heckmotor mit Hinterradantrieb auf das Ausgleichsgetriebe, übertragen. Dieses teilt dann das Drehmoment auf die Triebwellen mit den Triebrädern auf. Während der vorne liegende Motor und angetriebene Hinterräder jahrzehntelang die Standardanordnung bildeten, hat der Vorderradantrieb bei kleinen bis mittleren Pkws sehr große Verbreitung gefunden, wobei das Triebwerk zu einem Block zusammengefasst wird. Die Heckmotoranordnung ist in den letzten Jahren bei Pkws immer seltener geworden. Bei Bussen sind sie jedoch die Regel. In den letzten Jahren wurde immer mehr bei Gelände- und Baufahrzeugen, aber verstärkt auch bei Pkws ein Allradantrieb verwendet, um somit eine größtmögliche Zugkraftübertragung zu gewährleisten. Neuere Entwicklungen dienten vor allem der inneren und äußeren Sicherheit wie die berühmten ABS (Antiblockiersysteme) oder die Airbags, die im Fall eines Unfalls den Stoß der Insassen abfangen sollen. Aber auch dem Umweltschutz wurde in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. So wird an der Geräuschminderung geforscht und an der Minderung von Abgasemissionen gearbeitet und die Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, auch in Verbindung der Minderung des Luftwiderstandes. Sowie die Senkung des Wartungsaufwandes.
